Nächster Termin:
Dienstag, 7. September 2010, 18:30 - 19:30 Uhr
Telefonnummer: 02191
421020 oder
Skype: Ute-Marion
Achtung! Ich nehme keine Anrufe an, bei der ich die Telefonnummer nicht auf dem Display angezeigt bekomme. Auch dafür bitte ich um Verständnis.
Wer aus technischen Gründen (altes Telefonnetz) noch keine Nummer hat, die auf anderen Telefonen sichtbar ist, kann mir eine kurze Mail schicken, ich rufe dann gerne in der entsprechenden Zeit (siehe oben) zurück.
Fragen und Antworten:
"Technische" Fragen:
A: Nein, das tut mir Leid. Tagsüber bin ich in einem stressigen Beruf tätig, bei dem jede Unterbrechung stört und meine Konzentration unterbricht. Die Vollwertkost gehört in meine Freizeit, und da soll sie bleiben. Und wenn ich anfange, individuelle Zeiten zu vereinbaren - da kann ich die Ankündigung gleich lassen. Was ich gerne tue: ich kündige ja den Termin maximal für eine Woche im Voraus an. Ich kann die Stunde dann in der Woche drauf auf einen Wunschtag legen
A: Nein, auch das tut mir Leid. Genau aus dem Grund habe ich die Telefonstunde eingerichtet, damit ich eben nicht mehrere Stunden in der Woche damit verbringe, Anfragen zu beantworten. Das ist (noch?) nicht jede Woche so viel, aber manchmal doch schon.
Inhaltliche Fragen:
A: Das geht prima. Ein Beispielrezept gibt es hier: http://www.vollwertkochbuch.de/2009/page3657.htm
A: Selbstverständlich :-) Zum Beispiel aus 50 g Cashewnussmus und 500 ml (1/2 Liter) Wasser eine Cashewmilch herstellen, mit 50 g Dinkelmehl und 40 g Honig einen Pudding kochen.
A: Auch das geht. Einfach einen Teil des Fruchtsafts mit AgarAgar aufkochen, den Rest unterrühren und vorsichtigüber das Obst gießen.
A: Das ist relativ einfach: Addieren Sie einfach alle Zutaten im Rezept, und schreiben Sie sich die Summe auf. Dann stellen Sie Ihre Muffinform auf eine Waage, stellen die Waage auf Null. Jetzt füllen Sie alle Förmchen mit Wasser und lesen die Grammzahl auf der Waage ab. Wenn diese Zahl etwa so groß ist, wie die errechnete Summe aus den Zutaten, können Sie mit dem Teig 12 Förmchen füllen. Ist sie nur halb so groß, müssten Sie die Zahl der Zutaten verdoppeln.
A: Unter Umständen machen Sie gar nichts verkehrt. Mehl kann je nach Erntezeit (Winter/Sommer), Erntebedingungen (Luftfeuchtigkeit) und Alter unterschiedlich hohen "Wasserbedarf" haben. Wer noch ungeübt im Backen ist, sollte eine Weile nur mit der Hand kneten, weil man dann auch ein besseres Gefühl für die Teigkonsistenz bekommt. Also mit weniger Wasser beginnen und dann lieber nur teelöffelweise zugeben. Wichtig ist auch, dass man - mit der Hand - lange genug knetet, damit sich der Kleber entwickeln kann. Achtung beim Kneten mit der Maschine: Da kann man einen Teig auch überkneten, und sie laufen in die Breite. Ich habe gelesen, dass man solch einen Teig dann mit Mehl neu verkneten und wieder gehen lassen kann, habe das aber selbst noch nicht ausprobiert. Und im schlimmsten Fall: Teig in einer Brotbackform geben und als Brot backen.
A: Essig unterstützt das Aufgehen das Teigs und gibt ein leichtes "Sauerteigfeeling".
A: Bei einem Brot mit kurzer Gehzeit kann man die Kerne einfach weglassen. Bei Broten, die über mehrere Stunden gehen, sollte man vorsichtig die Flüssigkeitsmenge etwas reduzieren. Sonnenblumenkerne z.B. saugen viel Flüssigkeit auf.
A: Nein. Auszugsmehl braucht Honig in jedem Teig, damit die Hefe Nahrung hat, um sich zu vermehren. Das Mehl aus dem vollen Korn bietet der Hefe aber schon alleine genug.
A: Wenn man Nüsse in 50 g-Portionen mahlt und zwischen den einzelnen Mahlvorgängen mindestens 2 Minuten Pause einlegt, geht das mit diesen kleinen Mixern. Als Dauerlösung ist das aber doch ein wenig mühsam. Größere Nussmengen mahle ich mit dem Thermomix, aber der ist natürlich auch sehr teuer. Es geht auch mit einem Küchenmixer, einer Küchenmaschine, aber so fein wie im Thermomix oder auch im Magic Maxx wird das dann nicht.
A: Hier musste ich passen, denn ich habe solche Erfahrungen noch nie gemacht. Ich habe mich dann bei einem erfahrenen Rohköstler erkundigt. Vorausgesetzt, die Fragende hat sich wirklich an die "Regel" gehalten, kann er sich das eventuell als Entgiftungserscheinung erklären. Er empfiehlt: Erst einmal ein paar Tage komplett fasten, dann allmählich ein Lebensmittel nach dem anderen hinzugeben.
A: Rohköstig zu essen heißt, nichts zu sich zu nehmen, was irgendwann in seinem Produktleben über 40-42 °C erhitzt wurde (die Grenze, an der Eiweiß seine Struktur verändert). Das klingt einfach, die Fußfallen liegen bei Dingen, bei denen die Erhitzung nicht offensichtlich ist. Viele wissen gar nicht, dass Schmand, Milch, Butter usw. per Gesetz pasteurisiert = über 70°C erhitzt worden sein müssen. Auch ist vielen nicht klar, dass "normale" Cashewnüsse, auch wenn sie ungeröstet sind, keine Rohkost darstellen, da sie stets zum einfacheren Schälen blanchiert werden.
A: Gelinde gesagt - Das ist Quatsch. Was wäre das für ein unperfekter Körper, der Möhren nur gleichzeitig mit Fett verdauen und nutzen kann? Das Fett, das die Möhre zur Entfaltung ihrer Wirkungen benötigt, holt sie sich schon. Und da ist das doch egal, ob das 3 Stunden vorher, 5 Minuten nachher oder vier Stunden später zugeführt wird.
A: Gegenfrage: Essen Sie noch Zucker? (Antwort: wenig, ich fange gerade erst mit der Vollwert an). Es war Dr. Brukers Erkenntnis, dass die Unverträglichkeit von Brot einzig und allein mit der gleichzeitigen Zufuhr von Zivilisationskost zusammenhängt. Nicht das Brot ist unverträglich, sondern die Industriekost macht es unverträglich. Wer Brot in Scheiben schneidet und röstet, nimmt ihm genau das, was gut an ihm ist (z.B. Enzyme).
A: Dies ist ein typisches Beispiel für die Verdauungsleukozytose. Schlechter kann man kaum noch den Tag beginnen: Erst gekochte Nahrung (Verdauungsleukozytose), DANN kommt ein roher Apfel (Verstärkung der Verdauungsleukozytose). Kein Wunder, dass sich der Körper wehrt. Und auch die Empfehlung dieser Ernährungsberaterin, jede Mahlzeit mit einem Apfel zu beschließen, zeugt von wenig Kenntnissen.
A: Erstens einmal ist es mir neu, dass Juden / Israelis eine überdurchschnittliche Gesundheit vorweisen können. Außerdem essen Juden durchaus gesäuertes Brot, nur an bestimmten Tagen ist das verboten. Das Argument zerstäubt damit in Luft und wirft auch kein besonders gutes Licht auf das Allgemeinwissen der Beraterin.
A: Ich bin keine Ärztin, und kann daher auch nur vorsichtig hierzu etwas sagen. Nachdem, was ich bei Dr. Bruker GELESEN habe, wäre es für Sie ratsam, einmal eine Weile strikte Rohkost - durchaus mit gekeimten Getreide - einzulegen, und dann die Kost vorsichtig wieder aufzubauen. Laut Dr. Bruker sind Allergien erworben - d.h., sie können auf wieder verschwinden.
A: Letztendlich kann ich das nicht entscheiden. Gegenfrage: Warum muss denn das Kind schon etwas Gesüßtes bekommen? Warum das Kind schon auf den Süßigkeitentripp bringen? Obst ist für die Kinder meist süß genug, z.B. eine Banane.
A: Die Frage hat Dr. Bruker in den Büchern "Unsere Nahrung, Unser Schicksal" und "Zucker Zucker" hervorragend beantwort. Bitte dort nachlesen.
A: Ich habe dazu eine Rezension in meinem Blog veröffentlicht, bitte dort lesen: klick.
A: Die Pfannenhersteller sind leider aus dem Internet unter der mir bekannten Adresse verschwunden. Die Herstellfirma heißt "S24". In verschiedenen Shops gibt es sie noch, auch mit dem abnehmbaren Griff.
A: Die sind von der Firma Manz. Sie dürfen übrigens nicht mit Spülmittel oder in der Spülmaschine gespült werden. Zu finden in verschiedenen Größen auf der Website der Firma: http://www.der-manz.de
A: Nein. Brot darf auch dann als "Vollkornbrot" deklariert werden, wenn es nur 70% Vollkornmehl enthält - wobei auch nicht festgelegt ist, wie lange vorher das gemahlen werden konnte. Ganz zu schweigen von all den anderen Zusätzen, die nicht deklarationspflichtig sind. Und das waren vor 30 Jahren schon mehr als eine DIN A 4 Seite voll. Mehr zu Brotqualität gibt es in "Unsere Nahrung, unser Schicksal" von Dr. Bruker.
A: Nicht unbedingt. Manche werden zur einfacheren Verarbeitung mit heißem Wasser bearbeitet. Immer - außer bei ausgesprochener Rohkostware - blanchiert werden Cashewnüsse, weil sie sonst nur sehr mühsam aus der Haut zu lösen sind. Bei allen Dingen gilt: Nicht die Verkäufer oder Verkäuferinnen fragen, die wissen nicht, dass Rohkost den ganzen Herstellungsprozess umfasst und denken sich häufig einfach nur, was ihnen ihr "gesunder Menschenverstand" so einflüstert. Im Zweifelsfalle - Hersteller fragen! Das ist ja heute im Zeitalter des Internets kein Problem.