Gedichte zum Preisausschreiben Februar 2010:
Ein Gedicht zur Vollwert

(33) Eine Zweiteinsendung von Daniela H., weil ihr das so viel Spaß gemacht hat. Wie sie selbst sagt, läuft es außer Konkurrenz, aber es setzt doch einen sehr schönen Schlussstrich unter dieses Preisausschreiben
Nun neigt sich der Gedichte-Reigen,
die Lösung wird man uns bald zeigen!
Bei so viel Auswahl drum und dran
ist´s sicher nicht so leicht getan!

Der Vollwert wurd´ ein Dienst erwiesen,
dieselbe doch zumeist gepriesen,
a Gaudi war´s und interessant,
was jeder so zu reimen fand!

Man glaubt es nicht und denkt´s auch nie,
hier schlummert gar so manch´ Genie!
Zwar unentdeckt, doch nur bis heut,
gelesen ham´s nun viele Leut´!

Die Vollwertkost in aller Munde -
ganz sicher, jetzt, nach dieser Kunde!
Denn, was sich reimt, ist immer gut,
das macht doch echt ´ne Menge Mut!

Gewonnen hat - man weiß´s noch nicht,
bald sagt man´s uns, das ist ja Pflicht.
Ich gönn´den Preis von Herzen heut,
jedem, der sich drüber freut!

(32) Ein Gedicht von Kai P

Vollwertköstlich!

Wenn ich eine Mühle hätte
wär ich glücklich, jede Wette.
Im Traum war sie schon hier
und flüsterte zu mir:
 
"Füll Hirse in den Trichter ein
und stell den Mahlgrad ein auf "fein".
Das frische Mehl rühr dann ganz fix
in warmen Wasser-Sahne-Mix.
Füg Honig und Vanille bei -
Fertig ist der Hirsebrei."

Der beste Brei, den ich je aß!
Wer will denn da noch Tütenfraß?
Aus diesem Traum wird vielleicht heut
dank "Glücksfee" Eric Wirklichkeit.

(31) Bettina M. meint, das Dichten viele ihr schwer - aber ihre lustigen und gelungenen Gedicht sehe ich das nicht an:

Die Vollwert ist mein "Steckenpferd"

 Brote backen aus dem vollen Korn
das find ich enorm.
Nur das gute volle Korn kommt hinein
blos kein Zucker, nein nein nein.
Dann in die Mühle die am Stecker
feingemahlen das wird lecker.
Backferment dazugetan
Gewürze und kein Lebertran.
Obenauf zur Zierde
dies weckt schon die Begierde
eine gute Hand voll sonnenreifer
Sesamkerne mit viel Eifer.
Nach dem Backen Oh wie fein
dieses Brot ist mein.

(30) Ein Rohköstler mit Sinn für Vollwert ist Wilhelm L., dessen zweites Werk ich gerne hier abdrucke: Bei der Auslosung ist er natürlich nur einmal dabei

Die Vollwert war mir lieb und teuer
Heut ist sie mir fast schon ungeheuer
Was einst ich kochte, buk
Wär’ mir heute mehr als genug
Ich bin ein Schrittchen weiter,
heut macht mich die Rohkost heiter!
Ich freu mich aber dennoch
über jeden Vollwert- Koch,
der fast- food und Braten ließ
und zur Vollwert stieß.
Solange immer Frisches ist dabei
ist es für Gesunde einerlei.
Was aber tat Bruker, der Alte?
Er ließ die Küche kalte,
wenn’s wo zwickte
oder nicht so richtig tickte.
Das bitte bedenkt
bevor ihr Eure Schritte zum Doktor lenkt!

(29) Eine weitere Mühlenwertung von Marion F.

Vollwert ist es voll wert
ohne Mühen, ohne Reue
Krankheit ade
schont bei guter Planung
auch das Portemoneee. 
Selber machen -ist doch schön
eine Mühle hilft da ohne gedröhn.

(28) Ein Gedicht im Stile von W. Busch von Mia Lieh H.

Ein Mensch

Ein Mensch, der sich ein Brötchen macht,
der hat schon hundert Jahr gelacht,
wenn dieses Brötchen Vollkorn war
und oben drauf, das war nicht gar!

(27) Noch eine figürliche Anspielung von Barbara S.

Die Nahrung lass' ich ganz natürlich,
seitdem mein Körper rein figürlich,
ein bisserl schmaler wird, das spür'  ich.
 
Ich back' mit Honig und mit Butter,
es schmeckt nun anders als bei Mutter,
und nennt sich vollwertiges Futter.
 
Doch wüsst ich's nicht, so spürt' ich's  doch,
die Energie bis Abends noch,
mir bleibt wie bei 'ner Batterie,
ich glaub's gar nicht: Leer wird die  nie!

(26) Ein schwungvolles Gedicht von Elke R.

Bist Du auch auf Gesundheit bedacht?
Dann pass' auf und gib fein acht.
Ernähre Dich vollwertig und somit gesund
dann bleibst Du fit und nicht kugelrund.
Vollwert bringt Dir mehr Spaß im Leben
und Du kannst richtig Gas geben.

(25) Sehr schön die Missgeschicke schildert K.B.:

Mühle ratert, quitscht und kreet,
ob sie ihr Versprechen auch hält?

Mehl soll doch viel feiner sein,
wie kommt der Rauch hier herein?

Plastik, schmort und Motor qualmt,
Mühle ist da hin,  ou man.

Volwertkost ist schön und gut,
sammle nur weiterhin deinen Mut.

Deine Gesundheit dankt es dir,
Veganern dankt nun auch das Tier.



(24) Manuela F. liebt den Kuchen:

Backe, backe Kuchen,
den Zucker musst Du suchen.
Honig,Datteln und Feigen bilden hier den süßen Reigen.

Dazu frisch gemahlenes Korn und Butter,
da werden sie staunen,
über solch ein prächtiges Futter!

So ein gesunder, leckerer Kuchen
muss erst mal seines Gleichen suchen!

Beim Essen man sich dann am Geschmack erfreue,
Vollwertküche ohne Reue!
 

(23) Ein besonders vielschichtiges Gedicht kommt von Stefan B. dem Zweiten

*V*oller Genuss 
 *O*hne Verzicht 
 *L*ebensmittel 
 *L*ieben. 
 *W*underbare Natur 
 *E*hrfurcht 
 *R*espekt vor der Schöpfung spüren. 
 *T*un wir's doch einfach!  

(22) Im Gedicht von Christiane L. komme ich auch vor :-)

Vollwert 
 
In der Vollwert steht ganz vorn 
 Brei und Brot aus vollem Korn. 
 Dazu frisches Obst und Gemüse, 
 zu meiden ist jedoch das Süße 
 Wir wollen auch kein Auszugsmehl, 
 das ist wertlos, daraus machen wir keinen Hehl. 
 Auch nicht zu verachten sind die Fette, 
 naturbelassen brauchen wir sie, das ist das nette. 
 "Fett macht nicht Fett", sagte Bruker seinerzeit, 
  endlich ist die Wissenschaft auch so weit. 
 Wenn du nicht weiter weißt, so auf die Schnelle, 
 schau nach in Kollaths großartiger Tabelle. 
 Mit der "Ordnung unserer Nahrung" 
 brauchst du für Vollwert nicht viel Erfahrung. 
 Gute Rezepte findest du sicher 
 auf Utes Vollwertseite * kicher * . 
 So ist die Vollwerkost kein "MUSS", 
 sondern ein gesunder Hochgenuss.  

 

(21) Gewonnen hat die Vollwert im Beitrag von Heidrun G.

Voll toll

 Esse ich jetzt mehr Vollwert,
oder ist das doch verkehrt?
Fragte ich in kleiner Runde,
dachte ich zur Mußestunde.

Fand doch dann dazu den Mut,
schmeckte lecker, tat mir gut.
Vollwert ist des Wertes voll
und dazu schmeckt es ganz toll.



(20) Der Beitrag von Elke. Er zeigt die Vorzüge der Vollwertkost sehr deutlich auf

Vollwertkost als Schmerztherapie

Mit Fleischdiät nahm ich mal ab
und war bald gertenschlank.
Glaubte an das "Stück Lebenskraft"
und wurde ziemlich krank...

Schmerzmittel sollt' ich nehmen
bis an mein Lebensende.
Das konnte doch nicht wahr sein!
Mit Bruker kam die Wende.

Reichlich Frischkost aß ich nun
und viel gesundes Getreide,
und jede meiner Körperzellen 
schrie laut auf vor Freude!
 
Der Schmerz verschwand und mit ihm 
so manche andere Plage.
Was and'res als die Vollwertkost
kommt nun nie mehr in Frage!

 

(19) Ein Gedicht zur Vollwert mit kleinen Bosheiten <g>  von Wolfgang H.:

Die Vollwert

Was kann man heut für tolle Sachen,
mit Grünkern, Kresse, Dinkel machen.
Auch Hülsenfrüchte, Kohl und Bohnen,
können den Gang zum Kochtopf lohnen;
Wirsingblatt und Ingwerknollen,
wer Vollwert lebt, schöpft aus dem Vollen.
Denn wenn ich in der Küche bin,
gibt das dem Leben (cui)Sinn.

Der Tag beginnt, frisch an die Mühle,
auf dass durch Schrot ich wohl mich fühle,
mit Fünfkornmüsli, Apfeldicksaft,
gibt mir das Frühstück reichlich Kraft.
Um 11.00 Uhr Keimlinge und Sprossen,
die Zwischenmahlzeit wird genossen.
Zu Mittag Fenchelfrischkost mit Orange,
dem bösen Fast Food keine Chance.

Am Nachmittag Karottensticks,
mit Hüttenkäs und Joghurtdips.
Ich glaube fest, dass Rohkost leicht verdaulich sei,
liegt’s auch im Magen schwer wie Blei.
Am Abend Kichererbsenpfanne,
ich gönn mir was, so leb ich lange.

Doch an den langen Wintertagen,
da knurrt mir manchmal doch der Magen,
dann wünsch ich mir und sehn herbei,
dass Currywurst auch Vollwert sei,
und hätt’ den Grünkohl gern mit Pinkel,
statt Grünkernpaste, Tofu, Dinkel…

 

(18) Ein Sonntagsbeitrag von Carl S.

Robust im Holzgewand,
mahle ich das Korn von Hand,
mit der Mühle Farina,
geht es praktisch, ganz klar.

Mahlt so fein so viel,
im großen Stil,
alle Getreidearten,
aus dem Natur-Garten.

Schonend wird Korn zu Brot verwandelt,
so bleibt es kraftvoll und unbehandelt,
gerne wird es von allen verzehrt,
wir lieben es Vollwert.

Frisch aus Korn und Schrot,
so mögen wir selbstgebackenes Brot,
täglich kommt es auf den Tisch,
in Scheiben geschnitten und ganz frisch!

(17) Auch Kerstin H. leistet das, was sie kann:

getreide selbst zu mahlen faend ich fein, 
doch fehlt mir die getreidemuehle, 
eine gewinnen, das waere fein. 
 
das reimen liegt mir nicht, 
doch muss ichs versuchen 
vielleicht hab ich glueck und gewinn mit diesem gedicht
 

(16) Ein sehr treffendes Werk von Simone F.:

Mit Frischkornmüsli beginnt für uns jeder Tag,
weil es die ganze Familie gerne mag.
Doch sind wir mal auf großer Fahrt,
dann schmerzts, denn der Stuhl ist....hart.

Eine Handmühle wäre darum fein,
die packen wir in den Koffer rein.
Die Urlaubsreisen wären sehr erholsam,
für Körper, Geist und auch den....Darm.

 

(15) Zwei Gedichte außer Konkurrenz
(nur auf dem Blog als Kommentar erschienen, nicht eingesandt):

Einmal eine kleine Provokation von Stephan H.

Vollwert ist total verkehrt,

Körner sind für Hühner und Spatzen
nix für menschliche Fratzen.

zuerst muss das Federtier die Körner fressen.
dann kann man als Mensch das Federgetier essen.

selbst der kleinste Kern kann die Magendarmhaut zerstören.
der Mensch muss mit Getreide und co aufhören.

Die witzige Antwort eines anonymen Dichters:

Dem Heinz, so muß ich vermuten,
dem bekommen einfach keine Gluten.

Zuviel Eiweiß vom Getier,
sein Immunsystem streckt von sich alle vier.

Allergien auf Eiweiß sind nicht selten,
aber er lässt weiter die armen Kühe melken.

Aber Heinz, du kannst dich trösten,
mit Fleisch wirst du schneller in der Hölle röösten.

Denn zwei große Studien zeigen,
isst der Mensch Fleisch, 10 Jahre eher wird er schweigen. 
 

(14) 3. Februar 2010
die Schweizer Variante von Jacqueline G.:

S'Müesli

Es vitalstoffrichs Müesli zum zMorge
vertriebt Dir natürlich grad alli Sorge.

Nimmsch en halbe Öpfel und en halbi Banane,
ganz chli gschnitte, aber das loht sich jo erahne.

Dezue en Esslöffel Rahm und es bitz Zitronensaft
das elei git scho wahnsinnig Chraft.

Ultimativ noh es paar Chärne und
gschrotets im Wasser igleits Chorn vo gescht,
ich chan Dir säge, das isch absolut sBescht.

Bis muetig, so wirsch z'friede und gsund,
isch doch viel besser als nur alt und rund.

D'Vollwertchoscht das isch en Hit,
es bruucht ned viel und Du wirsch fit!

 

(13) 1. Februar 2010
Petra A. gibt ihr Bestes:

Die Mühle, ach, die hätt’ ich auch so gern,
doch noch scheint dieses Glück recht fern.
Hab’ ich auch mit Vollwert Schokohunger nimmer,
so ein neues Küchenteil – das nehm’ ich immer!

Was ich an Geld nicht mehr trag’ in den Bäckerladen,
das dürfen jetzt die Küchenhelferseller haben,
Ob Mühle, Magic oder Jupi
ich find’ sie alle einfach supi!

Doch alle meine Helferlein,
woll’n brav mit Strom versorget sein.
Was mach’ ich nur, oh weh, ach nee,
wenn ich einst mal ’ne stumme Steckdos’ seh’?

Kein Licht kann ich dann noch verschmerzen,
frau lebt schließlich nicht ohne Kerzen.
Doch ohne FKB will ich nicht sein,
drum sei die Mühle bitte mein!
 

(12) 31. Januar 2010
Helga C. dichtet:

Brot backe ich immer selbst,
ganz egal, was Du Industriebäcker davon hältst.

Am liebsten nehme ich dafür:
Dinkel, Roggen und Weizen,
das schmeckt besser und das kann ich mir leisten.

Frisches Brot, das schmeckt,
denke ich mir ganz keck.

 

(11) 31. Januar 2010
Stefan B.'s Gedicht

Der Tag beginnt, der Hals ist voll Schleim. 
Weißbrot oder Brötchen zum Frühstück, 
mit süßer Marmelade, ein kurzes Glück. 
Das echte Glück, wird es sich zeigen im Feim? 
 
Das Gas, denn davon gibt es viel, dringt durch alle Poren. 
Neun Uhr im Büro, der Magen so leeeer. 
Es bedarf an Zucker, mehr, mehr, mehr. 
Der Bauch ist prall, es gibt ein Gluckern und Rumoren. 
 
Mit Vollwertkost sag ade, du Schleim, du Gas. 
Die Rohkost gibt es nicht zu knapp und das Getreide ist nun ganz. 
Ist man schlank, gesund und satt, macht das Leben wieder Spaß. 
 

(10) 31. Januar 2010
Das Gedicht von Bibs B.

Ich möcht gern ein langes Leben 
und gesund noch dazu sein. 
Drum ernähr ich mich dann eben 
mit vollwertigen Leckerein. 
 
Das fällt mir überhaupt nicht schwer, 
die Vollwertkost, die mag ich sehr. 
Denn es gibt viele gute Sachen, 
die meinem Gaumen Freude machen. 
 
Ich ging bei Bruker in die Lehre, 
ein Mann, den ich zutiefst verehre. 
Ihm hab ich vieles zu verdanken, 
werd nicht mehr so leicht erkranken. 
 
Und mein Herz hüpft kerngesund, 
mein Bäuchlein ist nicht mehr so rund. 
Mein Leben ist so lebenswert, 
mit Vollwertkost ganz unbeschwert.

(9) 29. Januar 2010
Das Gedicht von Juliane R.

Auch wenn ich oft gescheitert bin,
so ziehts mich doch immer wieder zur Vollwerternährung hin.

Denn insgeheim ist mir schon lange bewusst, und das ist wichtig,
ist die VWK das einzig Richtig'.

Auch mir als Sportlerin, das ist klar,
gehts damit einfach wunderbar.

Die Vitalstoffe geben viel Energie,
mir gehts damit so gut wie nie.

Im Moment hat mich zwar eine Erkältung erwischt,
da wird nun besonders viel Rohkost aufgetischt.

Ich spüre, ich bin auf dem richtigen Weg
und die Gesundheit wird sein der beste Beleg.

 

(8) 28. Januar 2010
Ein Beitrag von Sabine J.

Unsere Erde,
sie ist so wunderbar gemacht.
So wie sie ist, nährt sie uns.
Was könnten wir noch dazu tun?
Dankbar ernten wir die Früchte und haben alles, was wir brauchen.

Demut.

Gottes  wunderbarer Schöpfung, dem Leben,
meine weit geöffneten Hände
entgegenstrecken.
Mein Herz, meine Seele und meinen Verstand.

Querdenken.

Den Mut haben, den richtigen Weg zu gehen.

(7) 28. Januar 2010
Ein Beitrag von Harriet B.

Ich wache auf am Morgen, 
ein neuer Tag beginnt ohne Sorgen, 
heut wird wieder wunderbar, 
mit Vollwertkost das ist doch klar. 
 
Das Frühstück beginnt mit Frischkorrnbrei, 
da drinnen findet sich so allerlei, 
Hafer, Apfel, Nüsse und Banane, 
gut verrührt mit nem Schuß Sahne. 
 
So geht es dann munter weiter, 
dadurch bleiben wir ganz heiter, 
frischer Salat darf nicht fehlen, 
aus einer Vielzahl können wir wählen. 
 
Dazu kommt noch Brot auf den Tisch, 
das Mehl dafür nur selbstgemahlen und ganz frisch, 
doch auch Reis und Nudeln essen wir, 
natürlich nur aus Vollkorn auch hier. 
 
Es fällt auch leicht auf Zucker zu verzichten, 
mit Honig läßt sich genau soviel ausrichten. 
Vollwertkost schmeckt um Längen besser, 
nur glaub das nicht jeder "normale" Esser. 

(6) 28. Januar 2010
Ein Beitrag von Susanne H.

Die Mühle ja die hätt' ich gern
denn noch ist Vollwert etwas fern
zum Bioladen muss  ich noch laufen
und dort gemahlenes Getreide kaufen 

(5) 23. Januar 2010
Ein Beitrag von Anna F.

V

Ob groß, Ob klein 
Ganz soll es sein. 
 
Nicht nur allein 
Das Korn 
Auch Süßes steht weit vorn. 
 
Zucker, Wie schnöde 
Wir nehmen Natur pur 
Denn wir sind nicht blöde. 
 
Obst trocken und frisch 
Stevia, Das grüne Blatt 
Da fühlt sich niemand matt. 
 
Den Apfel frisch gerieben 
Wir sind durchtrieben 
Dazu Korn frisch geflockt 
Denn Vollwert lockt. 
 
Nüsse, Kakaobohnen 
Und Buchweizen dazu 
Die Nacht kriegst du kein Auge mehr zu. 
 
Genuss 
Kein Verzicht 
Ja, Vollwert die besticht. 
 
Leukozyten werden gebannt 
Denn Rohkost ist vorgespannt.

(4) 23. Januar 2010
Ein Beitrag von Wilhelm L.

Frugales Schmausen

Ach, was schmausen wir doch fein!
Füllen uns nur Bestes ein!
Braten, Kuchen Torten
Schnäpse, Weine, alle Sorten.
Von der Kuh die Milch, vom Kalb das Schnitzel
das ist unser Gaumenkitzel
Erst klauen wir dem Huhn sein Ei,
dann sein Leben, - s’ ist schnell vorbei.
Das Schwein lässt’s Leben, den Schinken
dafür darf’s auch etwas stinken.
Das täglich’ Brot in Laiben, Wecken
darf unsren Tisch mitdecken.
Tee aus Ceylon, Kaffe aus Peru,
alles putzen wir weg im Nu.
Die ganze Welt darf uns beschenken,
wir müssen an uns selber denken.
Was kümmern Genießer und Betrachter
Schwitzende Köche, verrohte Schlachter?
Bauern, Bäcker, Fleischer, Pflücker
alle sind sie unsere Beglücker.
Brauchst nicht fragen, was das soll,
Hauptsache, der Bauch ist voll!

Seltsam bloß, guck nur mal hin,
jeder schon braucht Aspirin.
Die Leute werden krank und kränker,
doch keiner unsrer vielen Denker
kann erkennen,
dass wir in die Irre rennen!
Grad unser Essen, unser Trank
machen uns irgendwann krank.
Was wir halten für Genuss
macht krank, und zu früh Schluss.

Wie bitte, kann’s das geben
dass dumme Tiere länger leben?
Auch Schnupfen, Krebs und Gicht
kriegen ungebildete Tiere nicht.
Die säen nicht, sparen sich braten, backen kochen
Und erfreuen sich bester Gesundheit, heiler Knochen
Wie kann das sein? Was ist da los?
Das wär ja ganz famos
wenn unsre Wissenschafter wüssten
was wir tun und meiden müssten!

Nein, nein, nein, mein lieber Zeitgenosse
So zu denken ist die falsche Sprosse
Lern wieder einfach zu denken
Dein Leben lieber selbst zu lenken.
Vergiss Werbung, Wissenschaft und Dok
Es ist nämlich genau reziprok:
Wer einfach lebt ist besser dran
schafft mehr als Kompliziertes kann.
Die Erklärung lass Dir sagen.
Gegen die Stirn, wirst Du Dich schlagen:
Wir sind ‚gebaut’ zu einer Zeit,
als Zivilisation war noch weit
und waren immer topgesund!
Erst jetzt sind wir krank und kugelrund.
Auch ein altes Grammophon
braucht’s Kurbeln, und nicht Strom!
Das Passende, das wir dem Auto gönnen
sollte auch unsere Nahrung können.
Nämlich uns so zu versorgen
wie gestern und nicht morgen!
Also gucken wir den Affen zu
Lassen wir Koch und Kuh in Ruh
Meiden wir’s moderne Schlaraffenland
Vergessen wir Konsum und Tand,
all das neue Das und Dies,
kehren wir zurück ins Paradies

(3) 22. Januar 2010
Ein Beitrag von Daniela Heinrich

Zur Vollwertkost gar ein Gedicht,
au weh, das ist so einfach nicht!
Obwohl, wenn man ein wenig sinnt,
und manch´ gedanklich Faden spinnt,
gibt´s durchaus dies und das zu sagen,
statt Prosa einfach Lyrik wagen!

Zu allererst, das ist mir wichtig,
ist vollwert Essen einfach richtig!
Dem, der es kennt, brauch´s nicht zu sagen,
die Fastfood Junkies sollt man fragen,
ob sie schon jemals was probiert,
das zu Elan und Fitness führt.

Die Vollwertkost ist sehr gesund,
doch das allein ist nicht der Grund, 
warum ich sie so gerne mag,
sie mir bereichert jeden Tag.
Zudem - und das ist ehrlich wahr,
schmeckt vollwert Essen wunderbar!

Nun muß am Rand ich noch erwähnen,
nicht dass mir nachher alle gähnen,
dass ich doch ab und zu mit Reue,
mich auch an Ausnahmen erfreue.
Wenn nachher dann der Magen zwickt
und alles nicht mehr richtig tickt,
dann zieht´s mich - na, nun dürft ihr raten,
zum Frischkornbrei und nicht zum Braten!

Jetzt fehlt noch irgendwie der Schluß,
ach ja, was ich noch sagen muß,
vergesst den Dr. Bruker nicht,
für ihn war´s Kür und nicht nur Pflicht,
uns alle gut zu informieren,
wie wir ein gesundes Leben führen.
Auch wenn perfekt wir niemals sind,
die Vollwert lohnt, wer wagt, gewinnt!

(2) 22. Januar 2010
Ein Beitrag von Veronika L.

Das Ende der Diät

Da brummt der Bauch, 
Da jault er schon
Und droht bald mit Revolution.

Doch wer sich quält fürs Traumgewicht,
Den stören solche Dinge nicht,
Da wird gewogen und gezählt
Und selbstverständlich ausgewählt.

Dem Kampf gegen Fett und Kalorien
Wird frau niemals gewinnen,
Doch trotzt sie diesem Wissen
Und gibt sich ganz verbissen.

Beim Lesen von Lektüren,
Den Hunger stets verspürend,
Fällt einem in die Hand
Ein guter Bruker-Band.

Drin liest man mit Erstaunen,
Was man schon hörte raunen,
Dass Butter und Sahne hui,
Dagegen Zucker und Weißmehl pfui!

Nun in der Verzweiflung,
Den Hunger stets bewusst,
Lässt man sich darauf ein,
Hat genug vom Diät-Frust.

Was erst als unmöglich Ding
Und auch mit großen Zweifeln,
Wird bald zum Neubeginn,
Betrieben mit großem Eifer.

Frischkornbrei und Brötchen,
Kuchen, Kekse, Auflauf,
gebraten, gebacken oder roh
es ging uns allen einmal so.

Und plötzlich, kams gemächlich
Da fällt es einem auf
Das Gewicht, das geht runter
Die Laune nur noch rauf.

Und die Moral aus der Geschicht
Nein, Zucker, den Essen wir nicht.
Doch freuen wir uns, sind gar froh
Und hoffen es geht euch ebenso. 

(1) 22. Januar 2010
Außer Konkurrenz hat Eric spontan einen Vierzeiler entworfen:

Mit Dampf vom Deckel sanft entweichen
Kannst du mein Herze schon erweichen
Dann weiß der treue Weggefährt'
Was er bekommt ist wirklich Vollwert