Die Nudeln an sich benötigen eine Arbeitszeit von ca. 45 Minuten plus Ruhezeit 45 Minuten. Da ich die doppelte Portion gemacht habe wie sonst, dauert natürlich das Ausrollen und Schneiden länger. Ich werde jetzt mal ein Pröbchen verschenken, und wenn das Anklang findet, doch mal, seufz, über die Anschaffung einer Nudelmaschine nachdenken.
Nach Fertigstellung der Nudeln noch ungefähr 25 Minuten; Hauptmahlzeit für 1 Person (2 Teller)
Nudelkochzeit frisch: 4-5 Minuten
Ein echtes Fünfsterne-Essen, ich hätt' mich reinsetzen können ;-)
| Nudeln: 150 g Kamut 150 g Emmer (oder Hartweizen) 2 Teelöffel Gemüsesalz 2 EL Sonnenblumenöl 125 g Wasser 1 Kapsel gemahlener Safran (0,1 g) Mehl zum Ausrollen 15 g Butter 2-3 El gehackte Petersilie Schmandböhnchen: 215 g Brechbohnen (geputzt) 1 Zwiebel (50 g geschält) 1 EL Rosinen 2 EL Sonnenblumenöl 4 EL Wasser 125 ml Wasser 1 EL Dinkelmehl 1 gestr. TL Gemüsesalz frisch gemahlener Pfeffer 50 ml Wasser 35 g Schmand Tipp: Man kann auch gleich zu Anfnag zu dem Öl etwa 175 ml Wasser geben. Ich hatte mich in der Kochzeit verhauen, und deshalb war diese Zweiteilung erforderlich. Notwendig ist sie für den Geschmack wohl kaum :-) |
Die Nudeln: Den Teig vierteln und in Portionen auf einer glatten, leicht mit Mehl bestreuten Fläche ausrollen. Den Teig ab und zu umdrehen, immer wieder anheben, um zu kontrollieren, dass er nicht an der Unterlage klebt. Dabei immer wieder ganz dünn bemehlen. Eine Portion war für die frische Verwendung gedacht, die anderen drei zum Trocknen. In beliebige Streifen schneiden. Für frische Nudeln den Teig auf einem Kuchengitter liegenlassen. Für getrocknete (Vorrats-)Nudeln die Streifen auf Dörrautomatensiebe legen und einige Stunden bei 40 °C trocknen. In einem Glas oder einer Metalldose aufbewahren. Kochen der frischen Nudeln: Genügend Salzwasser mit 1 EL Öl zum Kochen bringen, Nudeln hineingeben und sprudelnd 4-5 Minuten kochen. In ein Sieb gießen, kurz kalt abspülen. Die Butter in dem Nudelkochtopf zerlassen, die Petersilie kurz darin anrösten und dann die Nudeln in der Butter schwenken. (Das war übrigens alleine schon so lecker, dass ich dachte, ich hätte das Gemüse ganz umsonst gekocht.) Die Bohnen Das Essen: |