canvas_new.gif Mit Rezept der Woche      

 

Utes Vollwertkochbuch
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Ute-Marion Wilkesmann

Email an: wilkesmann[at]gmail.com Ich freue mich wirklich sehr über Feedback! Bei Fragen bitte ich jedoch die Telefonstunde (s.o.) zu nutzen!


Rezept der Woche: KW  25+26

Gefüllte Paprikaschoten

2 Portionen

Gefüllte Paprikaschoten sind immer wieder beliebt, auch bei Vegetariern und Veganern. Einer Alternative für Fleisch bedarf es da gar nicht erst. Wichtig ist, dass man die Füllung pikant abschmeckt, denn sie muss die "Paprikahülle" geschmacklich tragen. Jede Paprika sollte etwa 150-180 g (brutto) wiegen, damit die Füllung auch hineinpasst. Bleibt Füllung über, lassen sich Bratlinge daraus herstellen. Abgesehen vom leckeren Geschmack ist das Gericht sehr gut vorzubereiten, wenn man Reis und Kichererbsen vorher gart. Ich habe mittags um 14 Uhr mit den ersten Vorbereitungen begonnen, das Essen war "pünktlich" um 17:30 Uhr auf dem Tisch. Das klingt jetzt nach sehr viel Arbeit, ist es aber nicht - die Dinge brutscheln ja unbeobachtet lange vor sich hin. - Dazu gab es bei mir ganz einfach gedünstete gesalzene Tomaten.

Den Deckel der Schoten möglichst knapp abschneiden, sodass der Stiel herausfällt. Mit einem scharfen Messer die Innenteile von der Wand trennen und herausziehen. Sollten die Schoten nicht gerade stehen, vorsichtig nachschneiden.

Kichererbsen, Hafer, Salz, Gewürze, Petersilie, Knoblauch, Erbsen, Reis und 3 EL Flüssigkeit miteinander verrühren. Die Masse in die leeren Schoten füllen, festpressen. Bei mir reichte die Menge genau (Zufall!). Deckel aufsetzen.

Öl und 50 g Kichererbsenkochwasser in eine hohe Pfanne geben, erhitzen. Schoten hineinsetzen, auf mittlerer Einstellung  ca. 5-6 Min. andünsten.

In der Zwischenzeit den Ofen (Heißluft) auf 100°C vorheizen. Einschieben und mit dem Deckel 30 Min. backen. Temperatur auf 110°C erhöhen, weitere 30 Min. backen. Deckel abnehmen, auf 220°C erhitzen und 15 Min. backen, eventuell noch etwas Flüssigkeit nachgießen.

 

Wissen zu Paprika

Die Paprika gehört wie auch die Tomate zur Familie der Nachtschattengewächse. Verwendet wird sie als Gemüse und auch als Gewürz. Einer der Inhaltsstoffe nahezu aller Paprikaarten ist der Stoff Capsaicin, der wegen seiner Schärfe auch medizinisch genutzt wird. Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt machte die Paprika in der Saison 2015/2016 zum Gemüse des Jahres. Neben den essbaren Sorten gibt es auch Zierpaprika, in den 70er Jahren waren kleine Paprika im Topf ein beliebtes kleines Mitbringsel.

Die Schärfe der Paprika war einmal ein Abwehrmechanismus gegen Säugetiere. Säugetiere lernen schnell, scharfe Paprika zu meiden, wozu auch die gute Wiedererkennbarkeit durch die oft leuchtend rote Farbe beiträgt. Die Rezeptoren von Vögeln sind jedoch anders aufgebaut und reagieren nicht auf Capsaicin. Unverdaut scheiden Vögel die Paprikasamen aus - häufig wenn sie auf Bäumen sitzen -, weshalb sich wilde Paprika oft unter größeren Bäumen finden lässt.

Das erinnert mich an all das Gerede über das Phytin im Getreide, weshalb man Getreide nicht ungekeimt oder roh essen darf, da es diesen Abwehrstoff enthält. Auch Nüsse "soll" man - so viele Rohköstler - einweichen, damit ähnliche Abwehrstoffe ausgeschwemmt werden. Komisch, dass sich da bei den Paprika niemand drüber auslässt, dass sie für die menschliche Ernährung nicht zuträglich sind. Auf jeden Fall kann man sich das Beispiel der Abwehrstoffe in den Paprika gut merken, wenn uns wieder mal jemand mit der Phytin-Story nervt ;-)

Ursprünglich stammt die Paprika übrigens aus Südamerika und wurde von Kolumbus und dem nachfolgenden Welthandel weltweit verbreitet. Also nicht nur die Kartoffel kommt von weit her!

 

Die Rezepte der vergangenen sechs Wochen findet Ihr jeweils: hier